Hunde auf dem Gelände der Schrobenhausener Kläranlage? Ganz richtig! Am Sonntag den 18. Januar waren die Donausuchhunde zu Gast bei uns. Ein besonderes Mantrailing-Event stand auf dem Programm - die Suche nach vermissten Personen unter erschwerten Geruchsbedingungen. Der Begriff Mantrailing stammt aus dem Englischen von “man” = Mensch und “trailing” = eine Spur verfolgen.
Eine Geruchsprobe der zu suchenden Person (z. B. ein Kleidungsstück) dient dem Suchhund als Wegweiser. Mit seiner exrem leistungsfähigen Nase folgt er der Geruchsspur, die die Person auf ihrem Weg hinterlassen hat. Während der Suche differenziert der Hund all die Gerüche, die er aufnimmt, d. h. er unterscheidet, welcher Spur er folgen muss, um die gesuchte Person zu finden.

Warten und orientieren - Suchhunde bei der Arbeit müssen oft geduldig sein (links) und selbständig entscheiden, wo die Fährte weiter geht (rechts)
Rund 25 Hunde waren an diesem Tag im Einsatz, um unter all den Gerüchen vor Ort die richtige Spur zu identifizieren und jeweils ihre zugeteilte Versteckperson auf dem Gelände aufzuspüren - mit vollem Erfolg. Alle zwei- und vierbeinigen Teilnehmer waren trotz frostiger Temperaturen mit Feuereifer bei der Sache und freuten sich im Anschluss auf eine leckere Belohnung mit Kaffee und Kuchen für die Hundeführer und ganz vielen extra Futter- und Streicheleinheiten für die erfolgreichen Fellnasen.