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Ein Tag im Zeichen des Wassers

von Editor Stadtwerke (Kommentare: 0)

Wasser ist die essenzielle Grundlage für alles Leben auf unserem Planeten. Es ist unersetzlich für Menschen, Tiere und Pflanzen, für unsere Lebensräume, unser Klima, unsere Nahrungsproduktion. Anlässlich des Welttags des Wassers hat die Klasse 5b der Maria-Ward-Realschule, in ihrer Aula verschiedene Stationen rund um das Thema Wasser aufgebaut, um zu zeigen, wie faszinierend und vielseitig Wasser ist. Von Experimenten zur Oberflächenspannung über das Verhalten von Wasser bei verschiedenen Temperaturen bis hin zu Tintentropfen, die wie eine Lavalampe wirken – überall konnte man entdecken, wie lebendig und spannend das Element Wasser ist. Besonders eindrucksvoll war auch ein Versuch mit Eiswürfeln und Salz, bei dem die Kinder mit Begeisterung erforschten, wie Eis sich bei Kontakt mit Salz verhält.

Für uns als Stadtwerke ist Wasser nicht nur ein faszinierendes Naturphänomen, sondern das Herzstück unserer täglichen Arbeit - unser Lebensmittel Nr. 1. Unser Trinkwasser stammt aus regionalen Quellen, wird verantwortungsvoll gewonnen, sorgfältig aufbereitet und sicher in jedes Haus verteilt. Wir setzen uns kontinuierlich dafür ein, unsere Wasserressourcen langfristig zu schützen und in eine nachhaltige Versorgung zu investieren – damit auch zukünftige Generationen von sauberem Wasser profitieren.

Solche Aktionen zeigen eindrucksvoll, wie wichtig es ist, bereits jungen Menschen die Bedeutung von Wasser nahezubringen. Wir freuen uns, dass wir die Schülerinnen und Schüler bei ihrem Engagement begleiten und unterstützen konnten und bedanken uns bei allen Beteiligten für diesen lehrreichen und inspirierenden Tag.

Baustellenstart in der Bürgermeister-Götz-Straße

von Editor Stadtwerke (Kommentare: 0)

Am 23. März 2026 starten wir in der Bürgermeister-Götz-Straße zwischen der Einfahrt zum Lidl- und dm-Parkplatz und der Zufahrt zum Stadtbauhof mit einer umfangreichen Kanal- und Wasserleitungsbaumaßnahme.

Grund für das Großprojekt: der Neubau eines rund 180 Meter langen Stauraumkanals mit einem Innendurchmesser von 1,80 Metern. Damit schaffen wir die Voraussetzung, um Überflutungsrisiken bei Starkregen künftig deutlich zu reduzieren und das Regenwasser kontrolliert der Kläranlage zuzuführen.

Gleichzeitig nehmen wir die bestehende Wasserleitung in Angriff: Sie stammt aus dem Jahr 1965 und muss nach mehreren schweren Rohrbrüchen dringend erneuert werden.

Die Umsetzung erfolgt als Wanderbaustelle unter Vollsperrung. Während der Bauzeit – voraussichtlich rund neun Monate – leiten wir den Verkehr über Hörzhausen und Sandizell um.

Ein Blick hinter die Kulissen zeigt den erheblichen baulichen Aufwand: Aufgrund der Dimension des neuen Kanals und der parallel verlaufenden Wasserleitung bewegen wir große Erdmengen. Ein aufwändiger Verbau mit Grundwasserhaltung sichert dabei die Bauabschnitte. Teilweise entstehen Baugruben von bis zu fünf Metern Breite und rund drei Metern Tiefe, um die über fünf Meter langen Spezialrohre präzise einbauen zu können.

Mit all diesen Maßnahmen investieren wir gezielt in die Zukunft: für eine leistungsfähige Abwasserentsorgung, eine stabile Trinkwasserversorgung und ein insgesamt robusteres Kanalnetz – gerade bei starken Niederschlägen.

Uns ist bewusst, dass die Bauarbeiten Einschränkungen mit sich bringen. Deshalb bitten wir alle Anwohnerinnen und Anwohner sowie Verkehrsteilnehmende um ihr Verständnis.

Folgende Einschränkungen entstehen durch die Baustelle:

  • Die Zufahrt zur Fa. Bauer/ WA-West-Haupteingang ist immer von Norden her befahrbar, ab Mitte des Jahres kommt es zu einer temporären Einengung bei der Hauptzufahrt WA-West
  • der Stadtbauhof kann jederzeit aus dem Süden angefahren werden
  • für den Straßenverkehr ist die Durchfahrt der Bgm.-Götz-Str. im genannten Bereich vollgesperrt, eine entsprechende Umleitung ist eingerichtet
  • Rad- und Fußweg bleiben stets frei und sind für die Passanten und Radfahrer nutzbar
  • Lidl und DM- Markt sind immer von Norden her erreichbar

Erneuerung der Wasserleitung „Am Steinbach“

von Editor Stadtwerke (Kommentare: 0)

Wir erneuern aktuell die bestehende Wasserleitung am Steinbach – im Abschnitt zwischen der Einfahrt zur Ingolstädter Straße und der Zufahrt zum Freibad. Für die Umsetzung planen wir etwa vier Monate ein.

Damit die Einschränkungen für alle so gering wie möglich bleiben, organisieren wir die Maßnahme als Wanderbaustelle mit halbseitiger Sperrung. Das bedeutet: Der Verkehr wird flexibel am jeweils aktuellen Baufeld vorbeigeführt.

Gerade mit Blick auf die Badesaison ab Mai achten wir besonders darauf, dass das Freibad für alle Badegäste weiterhin gut erreichbar bleibt.

Genehmigung für sechs Windkraftanlagen im Hagenauer Forst

von Editor Stadtwerke (Kommentare: 0)

Ein wichtiger Meilenstein für das größte kommunale Energieprojekt Schrobenhausens wurde erreicht: Das Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen hat am 2. März 2026 die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für sechs Windkraftanlagen im Hagenauer Forst erteilt.

Dem Bescheid ging ein intensives und über ein Jahr dauerndes Genehmigungsverfahren voraus. Die detaillierten Informationen dazu finden Sie auf der Projekt-Website www.windkraft-sob.de.

Der vollständige Genehmigungsbescheid kann beim Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen online im Bereich der amtlichen Bekanntmachungen eingesehen werden.

Minimalinvasiv durch den Abwasserkanal

von Editor Stadtwerke (Kommentare: 0)

Ab Anfang März führen wir in der Aichacher Straße Nord eine geschlossene Kanalsanierung im sogenannten TIP-Verfahren (Tight-In-Pipe) durch. Mit dieser grabenlosen Methode können wir einen stark beschädigten Kanal nachhaltig erneuern, ohne die Straße großflächig öffnen zu müssen.

🛠️ Was genau ist das TIP-Verfahren (Tight-In-Pipe)?

Das TIP-Verfahren ist eine spezielle Technik der grabenlosen Kanalsanierung. Dabei wird ein statisch selbsttragendes Kunststoffrohr in den bestehenden Kanal eingezogen. Das Besondere: Das neue Rohr übernimmt vollständig die statische Funktion. Der alte Kanal dient lediglich noch als Hüllrohr. Dadurch eignet sich das Verfahren besonders bei stark geschädigten Leitungen mit Deformationen, Scherbenbildung oder Muffenversätzen.

Vorteile des TIP-Verfahrens:

  • Keine aufwendigen Tiefbauarbeiten mit großflächigen Aufgrabungen
  • Deutlich geringere Beeinträchtigungen für Anwohner und Verkehr
  • Faltenloser Einbau für eine hochwertige, langlebige Lösung
  • Hausanschlüsse können grabenlos eingebunden werden
  • Technisch geeignet auch bei stark beschädigten Altkanälen

Das Verfahren kommt gezielt dort zum Einsatz, wo herkömmliche Sanierungsmethoden – etwa ein Schlauchliner – nicht mehr möglich sind oder ein vollständiger Austausch wirtschaftlich und finanziell nicht tragbar.

Für den Verkehr kommt es lediglich zu lokalen Einschränkungen am Fahrbahnrand im Bereich der LEIPA-Einfahrt. Der Gehweg wird dort teilweise gesperrt, eine Umleitung erfolgt auf die gegenüberliegende Straßenseite beziehungsweise über die Paarstraße.

Mit dieser Maßnahme investieren wir gezielt in eine langlebige und sichere Abwasserinfrastruktur.

Wir bitten um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen.